Hoher Milchpreis bremst Danone aus

Gestiegene Rohstoffkosten haben den französischen Lebensmittelkonzern Danone im ersten Halbjahr ausgebremst. Höhere Preise für Milch und PET-Plastikflaschen hätten in den ersten sechs Monaten ihren Tribut gefordert.

Zwar konnte der Konzern auf breiter Front selbst Preiserhöhungen bei den Kunden durchsetzen - der Anstieg beim Gewinn um 2,7 Prozent auf 861 Mio. Euro blieb aber hinter den Markterwartungen zurück. Seinen Umsatz konnte Danone im ersten Halbjahr um 16,3 Prozent auf 9,7 Mrd. Euro steigern. Bereinigt um Zukäufe und Währungseffekte lag das Umsatzplus bei 8,7 Prozent.

Für das Gesamtjahr sieht sich Danone auf Kurs: Vorstandschef Franck Riboud bestätigte das Ziel, den Umsatz währungsbereinigt um sechs bis acht Prozent steigern zu wollen. Danone war zuletzt mit der Übernahme der russischen Unimilk auch zum Branchenprimus in Russland aufgestiegen. Bis zum Jahresende werde das Russland-Geschäft komplett in die Danone-Gruppe integriert sein, sagte Riboud.

Lesen Sie auch