Immofinanz verdiente im 1. Quartal 2013/14 mehr als erwartet

Die börsenotierte Immofinanz-Gruppe ist besser ins das neue Geschäftsjahr 2013/14 gestartet als von Analysten erwartet. Das EBIT wuchs im Zeitraum Mai bis Juli im Jahresvergleich leicht um 4,7 Prozent auf 199,8 Mio. Euro - prognostiziert war ein Rückgang um ein Viertel -, und das Konzernergebnis sprang von 9,6 Mio. auf 117,7 Mio. Euro in die Höhe, gerechnet wurde nur mit gut 57 Mio. Euro.

Verantwortlich für die positive Entwicklung im Auftaktquartal waren laut Immofinanz neben dem operativen Bereich auch Effekte aus Wechselkursveränderungen und der Bewertung von Derivaten. Alle drei Geschäftsbereiche - Asset Management, Trade und Development - hätten zur operativen Verbesserung beigetragen, erklärte CEO Eduard Zehetner in einer Aussendung.

Schwerpunkte der laufenden Periode 2013/14 seien Kostensenkungen und eine Cashflow-Generierung. Die Tochter Buwog werde im Hinblick auf den für 2014 angestrebten Börsegang - "entweder via IPO oder Spin-off" - durch Immo-Zukäufe in Deutschland gestärkt.

Das Wohnimmo-Portfolio der Buwog solle am Markt getrennt wesentlich höher bewertet werden als derzeit kombiniert in der Immofinanz-Gruppe, zudem könne sich die Immofinanz selbst besser auf höher rentierende gewerbliche Assetklassen in West- und Osteuropa konzentrieren.