Bitteres Ende

Investment-Firma ist pleite – 4,7 Mio. Euro Schulden

Die "alroka investment gmbh" aus Linz ist insolvent. Das Landesgericht hat bereits ein Konkursverfahren über das Unternehmen eröffnet.

Am Freitag wurde am Landesgericht Linz das Konkursverfahren über die "alroka investment gmbh" eröffnet. Das Unternehmen kann seinen laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Davon betroffen sind auch die Tochtergesellschaften "eWASTE Umweltconsulting GmbH" und "eMERGE Invest Consult GmbH", über die ebenfalls bereits Insolvenzverfahren in Linz laufen.

Gründe für das Scheitern

Als Hauptursache für die Pleite gibt das Unternehmen die Folgen der COVID-19-Pandemie an. Ein deutlicher Rückgang bei internationalen Projekten sorgte branchenweit für Probleme und führte zu erheblichen Umsatzeinbußen. In der Folge wurden bestehende Kredite fällig gestellt, welche die Firma nicht mehr bedienen konnte. Dienstnehmer sind von dieser Insolvenz laut aktuellen Informationen nicht betroffen.

Millionen an Schulden angehäuft

Insgesamt belaufen sich die Verbindlichkeiten laut Gläubigerliste auf rund 4,7 Millionen Euro, berichtet der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) . Davon entfällt der überwiegende Teil auf Bankverbindlichkeiten. Insgesamt 14 Gläubiger sind von dem Verfahren betroffen. Zwar ist Liegenschaftsvermögen vorhanden, dessen konkreter Wert muss jedoch erst im weiteren Verlauf des Verfahrens ermittelt werden. In der Bilanz zum Stichtag 31.12.2024 wurde das Anlagevermögen noch mit etwa 3,10 Millionen Euro ausgewiesen.

Betrieb wird komplett eingestellt

Eine Rettung des Unternehmens ist nicht geplant. Wie aus dem Eröffnungsantrag hervorgeht, ist eine Fortführung nicht beabsichtigt und der Geschäftsbetrieb wurde faktisch bereits eingestellt. Im weiteren Verfahren soll nun eine geordnete Abwicklung sichergestellt werden, um den Gläubigern eine bestmögliche Verteilungsquote ausschütten zu können.

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