Magna-Chef Wolf geht nach Russland

Kündigung zum 15.11.

Magna-Chef Wolf geht nach Russland

Der 52-Jährige geht als Aufsichtsratsvorsitzender zu Basic Elements.

Der Magna-Spitzenmanager Siegfried Wolf verlässt mit 15. November den austro-kanadischen Autozulieferkonzern. Der 52-Jährige wird zum Konzern Basic Elements des russischen Unternehmers Oleg Deripaska wechseln, teilte Magna am Montag mit. Dort soll Wolf künftig als Aufsichtsratsvorsitzender mit Durchgriffsrecht (Chairman of the Board of Directors) bei der Division OJSC Russian Machines tätig sein, der Mutter des russischen Autoherstellers GAZ.

Seit 15 Jahren bei Magna
Frank Stronach sieht im Abgang von Wolf auch Chancen, die Geschäftsbeziehungen zu Basic Elements in Russland zu vertiefen. Gleichzeitig betonte er, dass eine einzelne Person nicht für den Erfolg von Magna entscheidend ist, und der Abgang von Wolf für das Wachstum und den Erfolg des Unternehmens nicht maßgeblich sei.

Siegfried Wolf erklärte, dass er ein Freund von Magna bleiben wolle und großen Respekt für Frank Stronach habe. Auch er glaubt an eine baldige Zusammenarbeit zwischen Basic Elements und Magna.

Wolf gehört dem Magna-Konzern seit 15 Jahren an und ist seit April 2005 Co-CEO bei Magna International. Künftig wird Donald Walker die Geschäfte an der Magna-Spitze allein führen. Seit dem Vorjahr gehörte Wolf bereits dem GAZ-Aufsichtsrat an, seit heuer als Vorsitzender.