Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und es wird richtig teuer: Österreichs Autofahrer mussten im letzten Jahr tief in die Tasche greifen.
2025 kassierte die ASFINAG fast 200 Millionen Euro durch Strafen von Mautsündern. Darin enthalten sind sowohl Ersatzmauten als auch Geldbußen. Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht des Autobahnbetreibers ASFINAG hervor.
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Kleine Fehler, große Kosten
Oft reicht schon ein kleiner Patzer: falsche Vignette, nicht bezahlte Streckenmaut oder ein Problem bei der digitalen Registrierung. Schon wird eine Ersatzmaut fällig und die kann schnell ins Geld gehen.
Vor allem bei den Einnahmen durch Kontrollen und Ersatzmauten gab es einen deutlichen Sprung. Diese fallen immer dann an, wenn Autofahrer ohne gültige Maut unterwegs sind. Innerhalb eines Jahres stieg dieser Betrag von 74,6 Millionen auf 93,7 Millionen Euro, ein kräftiges Plus. Zusätzlich flossen weiterhin enorme Summen durch Strafen in die Kassen. Zwar gingen diese im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück, von 114,4 auf 99,8 Millionen Euro, bleiben aber auf sehr hohem Niveau. Insgesamt summieren sich die Einnahmen im Jahr 2025 damit auf rund 193,5 Millionen Euro.
Wer nicht zahlt oder zu spät reagiert, muss mit noch höheren Strafen rechnen.
Kontrollen werden strenger
Die Überwachung auf Österreichs Straßen ist mittlerweile lückenlos. Kameras und automatische Systeme erkennen Verstöße sofort, Ausreden gibt es kaum noch. Gerade bei der digitalen Vignette passieren laut Experten immer wieder Fehler, etwa bei falsch eingegebenen Kennzeichen.
Die Einnahmen zeigen deutlich, wie viele Autofahrer betroffen sind. Fast 200 Millionen Euro innerhalb eines Jahres. Klar ist: Wer auf Österreichs Autobahnen unterwegs ist, sollte genau hinschauen. Denn selbst kleine Fehler können schnell richtig teuer werden.