Neuer Hypotheken-Ärger für Morgan Stanley

Morgan Stanley steht wegen umstrittener Hypotheken-Geschäfte vor der Finanzkrise neuer Ärger ins Haus. Wie die US-Bank in New York mitteilte, erwägt Kalifornien eine Klage im Zusammenhang mit einem Geschäft mit einem Volumen von 1,3 Milliarden Dollar (971,45 Mio. Euro), das ein Pensionsfonds des Bundesstaates abschloss. Der Fonds ging 2007 pleite.

Die Staatsanwaltschaft von Kalifornien gehe unter anderem davon aus, dass Morgan Stanley damals Landesrecht verletzt habe, teilte der Konzern in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC mit. Die Bank weise die Vorwürfe zurück.

Zudem gab Morgan Stanley eine Korrektur ihrer Geschäftsergebnisse für das zweite Quartal auf 92 Cent je Aktie von bisher 94 Cent bekannt. Hintergrund sei eine Einigung mit der SEC in einem weiteren Fall mit Bezug zu Immobilienkrediten, der ein Volumen von 275 Millionen Dollar habe. Die Vereinbarung sei nach der Bekanntgabe der Unternehmenszahlen am 17. Juli erfolgt.

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