Nokia erwartet Verlust im Handy-Geschäft - Aktie bricht ein

Der finnische Handy-Hersteller Nokia hat für 2012 einen Verlust im Geschäft mit Mobiltelefonen in Aussicht gestellt, kündigte der Konzern überraschend an. Nokia-Aktien brachen daraufhin um gut 13 Prozent ein.

Nokia kommt mit seiner Smartphone-Offensive nicht vom Fleck. Der Konzern verfehlte das Margenziel für die wichtige Gerätesparte. Die operative Gewinnspanne der Handysparte lag im ersten Quartal bei minus 3 Prozent. Zuvor hatte Nokia eine Zielspanne von minus 2 bis plus 2 Prozent angepeilt. Der Grund für die negative Marge liegt am harten Wettbewerb in den wichtigen Märkten Indien, China, dem Nahen Osten und Afrika. Besonders die Smartphones, mit denen Nokia in Schwellenländern am Start ist, verfehlten ihre Margenziele.

Im laufenden Quartal soll die Marge wegen der konjunkturellen Schwäche in mehreren Märkten ebenfalls bei minus 3 Prozent oder noch schlechter ausfallen. Mit dem Kurseinbruch um 13,3 Prozent setzt sich der Niedergang der einstiegen Höhenflieger-Aktie fort.

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