Der Ölpreis ist weiter im freien Fall. Grund ist der Konjunktureinbruch wegen Corona.
Die Ölpreise sind am Montag kräftig gefallen. Besonders heftig traf es zum Wochenstart US-Rohöl. Der Kontrakt, der eine physische Öllieferung im Mai vorsieht, fiel um deutlich mehr als zehn US-Dollar auf bis zu rund vier Dollar. Das ist der mit Abstand tiefste Stand eines Terminkontrakts seit Aufnahme des Future-Handels im Jahr 1983.
An der New Yorker Börse kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte WTI zur Lieferung im Mai am Montag zwischenzeitlich nur noch 4,04 Dollar (3,72 Euro). Dann erholte der Kurs sich leicht und überschritt wieder die Fünf-Dollar-Marke.
Einerseits zeigt dies, wie stark Angebot und Nachfrage derzeit am Ölmarkt auseinanderfallen. Andererseits handelt es sich um ein sehr spezielles Phänomen, bedingt durch den an diesem Dienstag verfallenden Mai-Terminkontrakt auf US-Öl.
Sprit unter 90 Cent
Für Autofahrer heißt das: Tanken bleibt billig. Am Montag gab es Diesel und Super laut ÖAMTC-Datenbank an den günstigsten Tankstellen in Österreich bereits für unter 90 Cent je Liter.