Olympus will gegen Verantwortliche in Bilanzskandal vorgehen
Am Vortag hatte eine vom heutigen Management berufene unabhängige Ermittlungskommission ihren Bericht vorgelegt, wonach der Konzern Verluste von 134,8 Mrd. Yen verschleiert habe. Olympus hatte die Verluste aus Anlagegeschäften in den 90er Jahren dabei mit überhöhten Zahlungen bei Übernahmen vertuscht, anstelle sie in der Bilanz zu verbuchen.
Drahtzieher des Betrugs seien der frühere Vize-Präsident Hisashi Mori und der frühere Rechnungsprüfer Hideo Yamada unter Führung der damaligen Präsidenten Masatoshi Kishimoto und Tsuyoshi Kikukawa gewesen, hieß es in dem Untersuchungsbericht.
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