Pharmakonzern Elan ließ Investor Royalty abblitzen

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Der von der US-Investmentfirma Royalty umworbene irische Pharmakonzern Elan pokert weiter um einen höheren Kaufpreis. Das Elan-Management hat nach eigener Auskunft auch Anfragen anderer Interessenten erhalten und will diese nun prüfen lassen.

Auch das jüngst erneut aufgestockte Royalty-Angebot über mittlerweile bis zu 8 Milliarden Dollar (6 Mrd. Euro) ist den Iren wie erwartet nicht hoch genug. Sie sei immer noch deutlich vom wahren Wert des Unternehmens entfernt, erklärte Elan am Montag.

Die Berater von Citigroup seien beauftragt worden, sich weitere Interessenbekundungen anzuschauen. Elan sei zuletzt ungebeten von mehreren Firmen kontaktiert worden. Namen wollte ein Konzernsprecher allerdings nicht nennen.

Auch die Elan-Aktionäre rechnen mit einem höheren Angebot. Auf die Royalty-Avancen ist bisher nur ein kleiner Anteil von ihnen eingegangen. Dies veranlasste den Pharmainvestor zuletzt dazu, sein Offert zum dritten Mal binnen fünf Monaten aufzubessern.

Die Elan-Hauptversammlung soll am kommenden Montag eine Reihe von Abwehrmaßnahmen genehmigen, die das Management beschlossen hat, um eine Übernahme zu erschweren. Royalty knüpft sein Gebot jedoch daran, dass die Elan-Eigner diese Maßnahmen rundweg ablehnen.

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