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Bis 2012

Pleite-Griechen brauchen 150 Mrd. Euro

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Das Deutsche Finanzministerium schätzt den Finanzbedarf Griechenlands offenbar noch weit höher ein als bisher bekannt. Demnach würden bis Ende 2012 insgesamt 150 Mrd. Euro gebraucht, berichtet die Online-Ausgabe der "Bild"-Zeitung. Das habe der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Kampeter am Montag vor dem Haushaltsausschuss des Bundestags erklärt.

Griechenland werde versuchen, neben den von Internationalem Währungsfonds (IWF) und den Euro-Staaten zugesagten Krediten über 110 Mrd. Euro im Jahr 2012 rund 40 Mrd. Euro am Kapitalmarkt aufzunehmen.

Sollte das Land kein Geld an den Finanzmärkten bekommen, wären erneut die Euro-Staaten gefragt. Die "Bild"-Zeitung berichtete, nach Einschätzung von Teilnehmern der Ausschusssitzung könnte die Belastung für Deutschland auf gut 30 Mrd. Euro steigen.

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