PSA Peugeot Citroen von Krise schwer getroffen

Der französische Konzern PSA Peugeot Citroen ist nach VW Europas zweitgrößter Autobauer. Im Gegensatz zu den Wolfsburgern investierte er aber nur zögerlich in Wachstums- und Schwellenländern. Von der Krise auf dem europäischen Heimatmarkt wird PSA deswegen besonders schwer getroffen.

Um aus der Verlustzone zu kommen, sollen nun mehr als 8.000 Arbeitsplätze wegfallen. Ein Werk bei Paris wird geschlossen. Die auf Fahrzeugkredite spezialisierte Finanzsparte von PSA ist auf staatliche Garantien in Milliardenhöhe angewiesen. Als Gegenleistung muss der Konzern eine staatliche Kontrollen der Sanierungsbemühungen akzeptieren. PSA beschäftigte Ende 2011 rund 209.000 Menschen, davon 123.000 in der Autosparte.

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