Puma verhagelt Konzermutter PPR die Quartalsbilanz

Ein Umsatzrückgang beim deutschen Sportartikelhersteller Puma hat der französischen Konzernmutter PPR das Geschäft zum Jahresauftakt verdorben. Unter dem Druck schwacher Nachfrage in Italien und Frankreich setzte der angeschlagene Adidas-Konkurrent im ersten Quartal 2,3 Prozent weniger um, wie PPR mitteilte.

Insgesamt konnte PPR den Umsatz zwar um 3,1 Prozent steigern, verfehlte damit aber die Markterwartungen von fünf bis sechs Prozent. Neben Puma machte PPR auch die Modemarke Gucci Sorgen. Zwar schaffte der Louis-Vuitton -Konkurrent ein Umsatzplus von vier Prozent, doch auch hier hatten Analysten mit sechs Prozent gerechnet.

Zudem verlangsamten sich die PPR-Geschäfte in China. In der Volksrepublik sei auch keine Besserung in Sicht, erklärte der französische Konzern, unter dessen Dach auch die Marken Yves Saint Laurent und Bottega Veneta vereint sind. Der Wachstumsmotor der Luxusgüterindustrie China gerät immer mehr ins Stocken. Auch LVMH und Hermes bekamen zuletzt nicht nur die schwächelnde Nachfrage im krisengeschüttelten Europa, sondern auch die China-Flaute zu spüren.

PPR hält fast 80 Prozent an Puma. Der deutsche Konzern will seine Zahlen für das erste Zahl am 14. Mai vorlegen.

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