Rath im Halbjahr operativ besser, unterm Strich aber weiter Verlust

Der börsenotierte Feuerfesthersteller Rath hat im Halbjahr seinen Umsatz gesteigert und das operative Ergebnis verbessert, ist unterm Strich aber weiterhin in der Verlustzone geblieben. In der Planung geht Rath von einer weiteren Stabilisierung des Geschäfts aus, erwartet aber keine großartigen Sprünge.

Der Vorjahresumsatz werde wahrscheinlich übertroffen werden, heißt es im Ausblick des Halbjahresreports. Die Auswirkungen der Staatsschuldenkrise würden das zweite Halbjahr aber mit vielen Fragezeichen versehen. Träger der positiven Entwicklung seien derzeit der Sonderofenbau und die keramische Industrie, die Stahlindustrie sollte nach Startproblemen ein wenig aufholen.

Die Umsätze steigerte Rath bis Juni um 2,5 Prozent auf 35,5 (34,6) Mio. Euro. Das EBIT wurde rund 244.000 (169.000) Euro erhöht. Dadurch verbesserte sich die EBIT-Marge auf 0,7 (0,5) Prozent. Das Konzernergebnis blieb negativ und betrug -101.000 (-493.000) Euro. Der Mitarbeiterstand erhöhte sich auf 566 (539).

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