RHJ spricht mit US-Investor über Gebot für BHF-Bank

Die belgische Beteiligungsgesellschaft RHJ verhandelt einem Zeitungsbericht zufolge mit dem US-Finanzinvestor General Atlantic Partners (GAP) über ein gemeinsames Gebot für die BHF-Bank. RHJ spreche derzeit mit potenziellen Co-Investoren, die helfen sollen, den rund 500 Mio. Euro teuren Kauf der BHF zu stemmen, berichtet die "Financial Times Deutschland".

Neben GAP zähle dazu auch Pamplona, eine in London ansässige Beteiligungsfirma des früheren russischen Topbankers Alex Knaster. Bis November müsse RHJ, das von Ex-Dresdner-Bank-Vorstand Leonhard Fischer geleitet wird, ein Angebot abgeben. Danach laufe das exklusive Verhandlungsrecht für die Deutsche-Bank-Tochter aus.

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann will die BHF, die ihm mit der Übernahme der Privatbank Sal. Oppenheim 2009 zugefallen war, verkaufen. Europas Schuldenkrise und die einbrechenden Kapitalmärkte machen es Interessenten jedoch schwer, Kapital aufzutreiben. Scheitert der Verkauf, ist die Zukunft der BHF völlig ungewiss.

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