Rohstoffhändler Glencore verzeichnete Gewinneinbruch

Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore hat vor der geplanten 30-Milliarden-Dollar-Übernahme des Bergbauriesen Xstrata einen Gewinneinbruch erlitten. Das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis sei im ersten Halbjahr um 26 Prozent auf 1,81 Mrd. Dollar (1,5 Mrd. Euro) zurückgegangen, teilte Glencore am Dienstag am Schweizer Firmensitz in Zug mit.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 3,2 Mrd. Dollar im ersten Halbjahr entsprach einem Rückgang gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres um 17 Prozent. Allerdings bedeute dies zugleich im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2011 eine Steigerung um 22 Prozent.

Die von Glencore ebenso wie von der Xstrata-Konzernführung angestrebte Mega-Fusion war auf Eis gelegt worden, nachdem der Golfstaat Katar als Xstrata-Großaktionär im Juli einen deutlich höheren Preis für die Übernahme forderte.

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