Der US-Softwareanbieter Salesforce hat mit seinem Ausblick auf den Umsatz im laufenden Quartal enttäuscht.
Konzernchef Marc Benioff rechnet im zweiten Geschäftsquartal (Ende Juli) mit 11,27 bis 11,35 Milliarden US-Dollar (9,69 bis 9,76 Mrd. Euro) Erlös, wie der SAP-Rivale am Mittwoch in San Francisco mitteilte. Analysten hatten im Schnitt das obere Ende der Spanne im Auge.
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Dass Salesforce im Gesamtjahr nun mit 14,06 bis 14,12 Dollar mehr bereinigten Gewinn je Aktie erwartet, besänftigte die Anleger kaum. Bisher hatte Benioff nur bis zu 13,19 Dollar in Aussicht gestellt. Die Aktie verlor im nachbörslichen US-Handel mehr als 3 Prozent.
Wie andere Softwaretitel auch ist Salesforce in diesem Jahr in verschärfte Bedrängnis am Aktienmarkt geraten. Seit Jahresbeginn hatte der Kurs im Haupthandel bereits rund ein Drittel an Wert eingebüßt. Sorge der Investoren ist, dass das Geschäftsmodell von Softwarekonzernen wegen der Konkurrenz von KI-Tools erodieren könnte. So hat etwa auch SAP in diesem Jahr mehr als ein Viertel an Wert verloren.