SBO im Halbjahr wie erwartet mit weniger Gewinn

Wie erwartet hat der börsenotierte niederösterreichische Ölfeld-Ausrüster Schoeller-Bleckman Oilfield Equipment AG (SBO) im ersten Halbjahr um ein Viertel weniger verdient. Der Nettogewinn schrumpfte um 24,4 Prozent auf 28,1 Mio. Euro, wie SBO am Donnerstag bekannt gab.

Auch operativ war SBO schwächer: Das EBITDA verringerte sich um 11,6 Prozent auf 68,5 Mio. Euro, und das EGT (Ergebnis vor Steuern) sank um 24,2 Prozent auf 40,8 Mio. Euro. Der Umsatz ging um 7,9 Prozent auf 235,4 Mio. Euro zurück.

Laut Vorstandschef Gerald Grohmann hat sich der Aufwärtstrend bei den Auftragseingängen im zweiten Quartal gefestigt, nachdem der Start im Jahr 2013 zurückhaltend gewesen war. Der kontinuierliche Lagerabbau bei den Kunden in den letzten Monaten habe wieder zu steigenden Bestellungen geführt.

Der Auftragseingang lag im Halbjahr mit 201,8 Mio. Euro zwar unter dem historischen Hoch vom Erstsemester 2012 (276,9 Mio. Euro), aber über jenem des zweiten Halbjahrs 2012, hieß es in einer Ad-hoc-Aussendung. Für Ende Juni wird der Auftragstand mit 112,5 Mio. Euro beziffert, davon reichten einige Aufträge bis ins Jahr 2014.

Im Ausblick verweist SBO auf den von Marktanalysten für 2013 erwarteten Anstieg der Ausgaben für Exploration und Produktion von 9,9 Prozent gegenüber 2012. Das sollte zu einer anhaltend regen Bohrtätigkeit und damit einem weiteren Lagerabbau bei Hochpräzisionskomponenten bei den SBO-Kunden führen, heißt es.

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