Steirischer Spielehersteller JoWooD ist insolvent

Der steirische Spielhersteller JoWooD musste nach wirtschaftlich schwierigen Jahren Insolvenz anmelden. JoWooD hofft aber auf einen Fortbestand der Firma, die zuletzt rund 90 Mitarbeiter beschäftigt hatte. Begründet wurde der Insolvenzantrag damit, dass eine Neustrukturierung samt Kapitalzuschuss gescheitert ist, wie das börsenotierte Unternehmen mitteilte.

Der steirische Spielhersteller JoWooD musste nach wirtschaftlich schwierigen Jahren Insolvenz anmelden. JoWooD hofft aber auf einen Fortbestand der Firma, die zuletzt rund 90 Mitarbeiter beschäftigt hatte. Begründet wurde der Insolvenzantrag damit, dass eine Neustrukturierung samt Kapitalzuschuss gescheitert ist, wie das börsenotierte Unternehmen mitteilte.

Unmittelbar zuvor waren die JoWooD-Aktien vom Handel an der Wiener Börse ausgesetzt worden. Vor zwei Tagen hatte JoWooD ad hoc mitgeteilt, dass der ehemalige Hauptaktionär Koch Media auf 2,36 Mio. Euro verklagt wurde. Der Vorwurf: Die von Koch Media im Zuge der bei JoWooD im Jänner 2006 durchgeführten Sachkapitalerhöhung als Sacheinlage eingebrachten Forderungen waren überbewertet. Zeitgleich wurde mitgeteilt, dass sich JoWooD in einer "angespannten wirtschaftlichen Lage" befinde. Noch unmittelbar vor dem Aussetzen des Börsenhandels hieß es von JoWooD, die Lage sei schwierig, aber beherrschbar.