Streik und Schnee bremsten Fraport im März

Heftiger Schneefall und der ver.di-Warnstreik bei der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa haben das Geschäft am Frankfurter Flughafen im März gebremst. Die Zahl der Passagiere sank an Deutschlands größtem Flughafen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,1 Prozent auf knapp 4,5 Millionen, wie der Betreiber Fraport AG mitteilte.

Bei Fracht und Luftpost ging es hingegen erstmals seit zwei Jahren wieder nach oben: Das Aufkommen wuchs im Jahresvergleich um 4,6 Prozent auf rund 192.300 Tonnen.

Die Zahl der Starts und Landungen lag mit 37.228 um 7,9 Prozent unter dem Wert aus dem Vorjahr. Wegen Schnee und Streik fielen im März rund 1.400 Flüge aus.

Das starke Wachstum an den Fraport-Flughäfen im Ausland glich im Passagiergeschäft die negative Entwicklung am Heimat-Drehkreuz mehr als aus. Einschließlich der Flughäfen in Antalya (Türkei), Lima (Peru) sowie Varna und Burgas (Bulgarien) kam Fraport auf gut 6,7 Millionen Fluggäste, eine Steigerung um 3,2 Prozent. Das Frachtaufkommen legte um 3,8 Prozent auf rund 212.300 Tonnen zu.

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