Telefonica profitiert von Brasilien-Geschäft

Die spanische Telefonica hat von einer Neubewertung ihres Brasilien-Geschäfts profitiert. Das Geschäft im Heimatmarkt Spanien lief im bisherigen Jahresverlauf dagegen enttäuschend. Der Telekommunikationskonzern wies für die ersten neun Monate einen Anstieg des Nettogewinns von rund 66 Prozent auf 8,8 Mrd. Euro aus. Allein 3,5 Mrd. Euro davon gingen auf die Neubewertung der brasilianischen Mobilfunktochter Vivo zurück.

Die spanische Telefonica hat von einer Neubewertung ihres Brasilien-Geschäfts profitiert. Das Geschäft im Heimatmarkt Spanien lief im bisherigen Jahresverlauf dagegen enttäuschend. Der Telekommunikationskonzern wies für die ersten neun Monate einen Anstieg des Nettogewinns von rund 66 Prozent auf 8,8 Mrd. Euro aus. Allein 3,5 Mrd. Euro davon gingen auf die Neubewertung der brasilianischen Mobilfunktochter Vivo zurück.

Mit dem Ergebnis blieb Telefonica jedoch hinter den Erwartungen der Analysten zurück, die mit einem Plus auf 9,2 Mrd. Euro gerechnet hatten. Der Umsatz stieg zwar insgesamt um sechs Prozent auf 44,28 Mrd. Euro. In Spanien sank der Erlös allerdings um 4,2 Prozent.

Telefonica war es nach langem Ringen gelungen, den Vivo-Anteil von Portugal Telecom zu übernehmen. Mit der verstärkten Präsenz in der größten Volkswirtschaft Südamerikas soll das schwächelnde Geschäft in Europa ausgeglichen werden.

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