Tiroler Hypo verliert 120 Mio. Euro

Ausfälle in Italien

Tiroler Hypo verliert 120 Mio. Euro

Fix sei zudem, dass die Vollbanklizenz in Italien zurückgelegt werde.

Die landeseigene Hypo Tirol Bank bestätigt ihre bisher kolportierten Ausfälle im Italien-Geschäft von "bis zu 120 Mio. Euro". Zu Details will die Führung der Bank am Montagvormittag in einer Pressekonferenz in Innsbruck Stellung nehmen.

Fix sei zudem, dass die Vollbanklizenz in Italien zurückgelegt werde, teilte der Vorstand vorab mit. Die italienische Zweigniederlassung der Hypo Tirol hatte mit 1. Juni 2009 ihre Geschäftstätigkeit als Vollbank nach italienischem Recht aufgenommen.

Die Bank sieht sich bei Teilen der Ausfälle als Betrugsopfer und erstattete Anzeige bei der Finanzmarktaufsicht (FMA). Durch die hohen Wertberichtigungen musste das Land Tirol der Bank abermals unter die Arme zu greifen. Im Dezember wurde im Landtag eine Kapitalspritze über 230 Mio. Euro beschlossen. Mittlerweile nahm auch die Korruptionsanwaltschaft Ermittlungen auf.