US-Arbeitslosen-Erstanträge deutlich gesunken

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist deutlicher als erwartet gefallen und liegt nun fast auf dem tiefsten Stand seit fünf Jahren. Wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag bekanntgab, sank in der vergangenen Woche die Zahl der Anträge um 9.000 auf 323.000. Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 330.000 Anträge gerechnet.

Ein Analyst des Ministeriums wies darauf hin, dass drei Bundesstaaten ihre Daten nicht rechtzeitig vorgelegt hätten. Die entsprechenden Zahlen seien geschätzt worden.

Die Zahl der Erstanträge liefert einen wichtigen Hinweis darauf, wie der für Freitag erwartete monatliche Arbeitsmarktbericht ausfallen könnte. Experten gehen davon aus, dass im August außerhalb der Landwirtschaft 180.000 Stellen geschaffen wurden. Die amerikanischen Konjunkturdaten werden weltweit mit großer Aufmerksamkeit verfolgt, da die US-Notenbank Fed die weitere Gestaltung ihrer Hilfen von der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt abhängig macht.

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