US-Börsen zur Eröffnung mit Gewinnen erwartet

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Mehrheitlich gute Quartalszahlen großer US-Konzerne dürften den New Yorker Aktienmarkt zum Handelsstart am Donnerstag antreiben. Der Future auf den Dow Jones Industrial legte rund eine dreiviertel Stunde vor Börsenstart um 0,22 Prozent zu. Der Terminkontrakt auf den Technologiewerteindex Nasdaq 100 gewann sogar 1,65 Prozent.

Händler verwiesen zudem auf erneute Übernahmespekulationen, die am Markt für gute Laune sorgten. Aktien aus dem Technologiesektor waren im vorbörslichen Handel besonders gefragt. Apple, Facebook, Texas Instruments und Zynga überzeugten die Anleger mit ihren Quartalszahlen. Apple verkaufte mehr Smartphones als erwartet, was die Aktie bereits vor Börsenstart um fast neun Prozent steigen ließ.

Das Online-Netzwerk Facebook wiederum profitierte von den deutlich gestiegenen Werbe-Einnahmen auf den Smartphones. Die Aktie gewann vorbörslich fünf Prozent. Beim Chip-Spezialisten Texas Instruments zieht das Geschäft mit dem Trend zur Vernetzung von Alltagsgeräten weiter an. Der Spiele-Entwickler Zynga schrieb im vergangenen Quartal zwar tiefrote Zahlen und musste einen weiteren Umsatzrückgang verkraften, Investoren hatten aber offenbar mit noch schlechteren Zahlen gerechnet.

Der US-Baumaschinenhersteller Caterpillar überraschte zum Jahresauftakt mit mehr Gewinn und peilt auch für die nächsten Monate höhere Erträge an. Anleger griffen daher zu, vorbörslich gewann die Aktie vier Prozent. Der kanadische Kalikonzern Potash übertraf mit dem bereinigten Ergebnis je Aktie (EPS) im ersten Quartal die Konsensschätzungen und erhöhte das untere Ende der EPS-Zielspanne für das Gesamtjahr. Die Potash-Titel gewannen vorbörslich rund eineinhalb Prozent.

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Kursabschläge vor Börsenstart gab es indes für die Titel des Mischkonzerns 3M und beim Paketdienstleister UPS. Beide Unternehmen verfehlten mit ihren Vierteljahreszahlen die Markterwartungen. Die Titel von Eli Lilly gaben ebenfalls nach. Die Konkurrenz durch Generika ließ Umsatz und Gewinn des Pharmakonzerns einbrechen.

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