US-Börsen zur Eröffnung moderat im Plus

Die US-Börsen konnten sich am Mittwoch wieder etwas stabilisieren, nachdem am Vortag noch die Sorgen um Syrien für deutliche Kursverluste gesorgt hatten. Bis gegen 16.00 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index um moderate 0,09 Prozent auf 14.789,19 Zähler.

Während die Aktienmärkte in Europa und Asien weiterhin unter den Sorgen um den sich zuspitzenden Syrien-Konflikt litten, richtete sich der Blick in den USA zur Wochenmitte bereits wieder auf neue US-Daten. Zudem bleibe die US-Geldpolitik weiter ein wichtiges Thema, hieß es von Marktteilnehmern.

In den Fokus rückten demnach die Daten zu den nicht abgeschlossenen Hausverkäufen. Diese sind im Juli im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Prozent zurückgegangen. Analysten hatten dagegen mit einer Stagnation der schwebenden Hausverkäufe gerechnet.

Unter den Einzelwerten konnten Ölwerte von einem stark gestiegenen Ölpreis profitieren. ExxonMobil zogen um 0,84 Prozent auf 87,55 Dollar an und Chevron stiegen um 1,91 Prozent auf 121,08 Dollar. Zur Wochenmitte kletterte der WTI-Ölpreis auf den höchsten Stand seit Mai 2011.

Zu den Kursverlierern im Dow gehörten indessen Bankwerte. So gaben JPMorgan 0,16 Prozent auf 50,52 Dollar ab. Im Zusammenhang mit umstrittenen Hypothekengeschäften droht der Großbank JPMorgan eine Milliardenstrafe. Die für den US-Wohnungsmarkt zuständige Behörde Federal Housing Finance Agency (FHFA) fordere von dem Kreditinstitut mindestens 6 Mrd. Dollar zur Beilegung eines Rechtsstreits.

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