Wall Street schließt nach Fed-Protokoll im Minus

Zweifel an der Fortführung des Anleihekaufprogramms (QE3) der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) haben die New Yorker Aktienmärkte am Mittwoch im Minus schließen lassen. Der Dow Jones gab 108,13 Einheiten oder 0,77 Prozent auf 13.927,54 Zähler ab.

Insbesondere Finanzwerte zeigten sich von der Möglichkeit eines Abbruchs oder Auslaufens der Fed-Anleihekäufe belastet. Infolge verbuchten Bank of America bis Handelsschluss ein Minus von 3,20 Prozent auf 11,80 Dollar. Auch den Aktien der Großbanken JPMorgan (minus 1,70 Prozent), Morgan Stanley (minus 3,70 Prozent), Citigroup (minus 2,88 Prozent) oder Goldman Sachs (minus 2,19 Prozent) gab das Sitzungsprotokoll des FOMC einen herben Dämpfer.

Den größten Verlust setzte im Dow Jones für Alcoa, die 3,31 Prozent auf 8,76 Dollar nachgaben. Die Papiere von Merck & Co. (plus 1,04 Prozent auf 42,66 Dollar), Verizon (plus 0,94 Prozent auf 44,92 Dollar) und Wal-Mart (plus 0,65 Prozent auf 69,21 Dollar) konnten hingegen die größten Gewinne einfahren.