Wiener Börse am Vormittag etwas tiefer
Nach schwächerem Start konnte der heimische Leitindex seine Abschläge etwas eingrenzen. Das europäische Börsenumfeld tendierte nach negativen Übersee-Vorgaben einheitlich mit deutlichen Kursverlusten. Laut Marktbeobachtern trüben derzeit die wachsenden Unsicherheiten um die weitere konjunkturelle Entwicklung sowie den künftigen geldpolitischen Kurs der Notenbanken die Stimmung. Im weiteren Tagesverlauf könnten die anstehenden US-Wirtschaftsdaten für Bewegung sorgen.
Zu den Aktien im Blickpunkt zählten Verbund, die ein Minus von 0,97 Prozent auf 15,81 Euro vorwiesen. Der Stromkonzern muss aufgrund des schlechten Marktumfeldes nicht cash-wirksame Wertberichtigungen von über 1 Mrd. Euro durchführen, war am Vorabend bekannt geworden. Im Gegenzug wurden 900 Mio. Euro an Desinvestitionen getätigt, das Investitionsprogramm 2017 um weitere 300 Mio. Euro gesenkt und Kostensenkungen für 2013 bis 2015 von insgesamt 130 Mio. Euro in die Wege geleitet, hieß es.
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