Wiener Börse dreht im Späthandel ins Plus

Die Wiener Börse hat am Mittwoch mit etwas höherer Tendenz geschlossen. Der ATX stieg 0,29 Prozent auf 2.506,21 Einheiten.

Vor der mit Spannung erwarteten Pressekonferenz der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) wechselte der ATX im Tagesverlauf mehrmals das Vorzeichen. Nachdem der ATX am Vormittag seinen heutigen Höchststand erreicht hatte, rutschte er am Nachmittag ins Minus. Erst mit der Schlussglocke drehte er wieder ins Plus. Die niedrigen Handelsvolumina sowie fehlende nennenswerte Impulse würden die Volatilität am Markt erhöhen, hieß es von Marktbeobachtern. US-Konjunkturdaten hatten indessen keinen Einfluss auf den heimischen Aktienmarkt.

Unter den Einzelwerten schlossen AT&S mit einem kräftigen Plus von 8,19 Prozent an der Spitze des prime market. Die Aktien des Leiterplattenherstellers waren am Dienstag in Folge der Ankündigung einer Kapitalerhöhung um über zehn Prozent abgerutscht.

Die beiden Bankwerte präsentierten sich mit Aufschlägen. Erste Group verteuerten sich um 1,63 Prozent und Raiffeisen befestigten sich um 0,95 Prozent.

Die weiteren Schwergewichte schlossen mit unterschiedlichen Vorzeichen. Während sich Andritz (plus 1,19 Prozent) und Immofinanz (plus 0,65 Prozent) in der Gewinnzone hielten, verloren voestalpine 0,59 Prozent und OMV büßten in einem schwachen europäischen Branchensektor 1,38 Prozent ein. Vor dem Hintergrund eines positiven Analystenkommentars stiegen Valneva bis Handelsschluss um 2,49 Prozent.