Wiener Börse geht fester aus dem Handel

Die Wiener Börse hat am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit festerer Tendenz geschlossen. Der ATX stieg 16,57 Punkte oder 0,67 Prozent auf 2.473,13 Einheiten.

Die Papiere der Raiffeisen Bank International (RBI) gingen um 0,26 Prozent fester bei 26,62 Euro aus dem Handel, nachdem das Geldinstitut für das erste Quartal 2013 einen um 71 Prozent niedrigeren Nettogewinn von 157 Mio. Euro gemeldet hatte. Das Ergebnis liegt aber über den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 146 Mio. Euro gerechnet hatten.

Tiefer schlossen hingegen Vienna Insurance Group (VIG) und fielen um 0,73 Prozent auf 39,21 Euro. Der Nettogewinn erhöhte sich um 5,2 Prozent auf 123,8 Mio. Euro. Die Zuwächse lagen im Rahmen der Analystenerwartungen.

Für die Aktien des niederösterreichischen Energieversorgers EVN ging es um 0,29 Prozent auf 9,91 Euro nach unten. Das Konzernergebnis sank im ersten Halbjahr wegen eines negativen Finanzergebnisses um 38,2 Prozent auf 159,4 Mio. Euro. Abschläge verbuchten auch Warimpex, die sich um 0,69 Prozent auf 1,29 Euro verbilligten. Der Immobilienentwickler hat seinen Nettoverlust heuer im ersten Quartal auf 4,31 Mio. Euro deutlich ausgeweitet.

An der Wiener Börse rückte außerdem ein neuer Wert in den Fokus. Nachdem die Aktien der Intercell seit dem 21. Mai vom Handel ausgesetzt waren, werden diese ab dem heutigen Dienstag unter dem neuen Namen "Valneva" gehandelt. Die Valneva-Aktien gingen mit einem Kurs von 5,50 Euro aus ihren ersten Handelstag.