Wiener Börse grenzt Kursverluste klar ein

Im Anschluss an den großen Verfall an den Terminmärkten, den "Hexensabbat", hat die Wiener Börse ihre Kursverluste heute, Freitag, am Nachmittag bei hohem Volumen wieder deutlich eingrenzen können. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.509,69 Punkten errechnet, das ist ein kleines Minus 0,12 Prozent.

Einem Wiener Händler zufolge verlief die Verfallsperiode an den Terminmärkten ohne starke Kursbewegungen bei den Einzelaktien. Hohe Volumina gab es in Erste Group und OMV zu verzeichnen. Am frühen Nachmittag notierten OMV um klare 1,47 Prozent leichter bei 34,49 Euro und Erste Group zeigten sich mit minus 0,14 Prozent auf 24,31 Euro.

Telekom Austria korrigierten nach ihren kräftigen Vortagesgewinnen um 1,31 Prozent nach unten auf 5,71 Euro. Angetrieben von einem starken europäischen Branchentrend konnten die Titel am Vortag noch mit einem Plus von fast fünfeinhalb Prozent aus dem Handel gehen.

voestalpine fielen um minimale 0,06 Prozent auf 25,69 Euro. Die Edelstahl-Divison des Stahlkonzerns übernimmt die Mehrheit an der deutschen Eifeler-Gruppe. Außerdem kauft die voestalpine-Edelstahlsparte in China zu und erwirbt dort die Unternehmen Rieckermann Steeltech (Shanghai) und P.M. Technology (Shenzhen).

Wolford gaben 0,18 Prozent auf 22,56 Euro ab. In der Früh legte der Strumpfhersteller seine Bilanz für 2012 vor. In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres hat der Konzern einen Gewinneinbruch erlitten.