Wiener Börse im Minus, ATX gibt 1,6 Prozent ab
Europaweit lasteten die Sorgen um die Unruhen in der Ostukraine auf dem Marktsentiment. Hinzu kamen schwache Vorgaben von der Wall Street und aus Japan. Zudem warten die Anleger auf die Eröffnung der US-Berichtssaison mit den Unternehmenszahlen von Alcoa, welche heute nach US-Börsenschluss zur Veröffentlichung anstehen.
Nach unten gezogen wurde der ATX erneut von Bankwerten, welche dem schwachen europäischen Branchentrend ins Minus folgten. Erste Group sackten um 2,75 Prozent auf 24,59 Euro ab und Raiffeisen büßten 3,49 Prozent auf 23,10 Euro ein. Beide Titel mussten bereits zum Wochenstart deutlich Federn lassen.
Unter den weiteren Indexschwergewichten waren Andritz (minus 2,58 Prozent auf 43,43 Euro) und OMV (minus 1,79 Prozent auf 32,02 Euro) auf der Verliererseite zu finden. Der Öl- und Gaskonzern hat auch im laufenden Jahr mit Lieferschwierigkeiten aus dem krisengeschüttelten Libyen zu kämpfen. Derzeit werde dort nicht produziert. Seit drei Wochen steht alles still. Im Februar hatte die OMV noch rund 70 Prozent der sonst üblichen Fördermenge aus Libyen erhalten.
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