Wiener Börse in ruhigem Handel etwas schwächer

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Die Wiener Börse hat sich am Dienstagnachmittag mit etwas leichterer Tendenz gezeigt. Der ATX fiel bis 14.15 Uhr um 0,37 Prozent auf 2.521,92 Punkte. Der Handel am Dienstag verlief bis dato weitgehend ruhig.

Nach dem schwächer als erwartet ausgefallenen deutschen ifo-Geschäftsklimaindex ist die Wiener Börse wie andere Märkte auch ins Minus gerutscht, die Verluste hielten sich aber in engen Grenzen. Die meisten Aktien im prime market bewegten sich im Tagesverlauf kaum vom Fleck.

Im Rampenlicht stand am Tag des Wien-Besuchs von Russlands Präsdient Wladimir Putin die OMV. Gazprom-Chef Alexej Miller und OMV-Generaldirektor Gerhard Roiss haben im Rahmen des Putin-Besuchs in Wien den Bau des österreichischen Abschnitts der Gaspipeline South Stream vertraglich fixiert, die ab 2017 russisches Gas bis nach Österreich bringen soll. An der Börse stiegen OMV bei gutem Volumen um 1,17 Prozent auf 32,77 Euro.

Größter Gewinner im prime market waren am Nachmittag AT&S und stiegen um 2,52 Prozent auf 9,81 Euro. Gut gesucht waren auch die Stromversorger Verbund (plus 0,64 Prozent auf 14,13 Euro) und EVN (plus 0,62 Prozent auf 10,51 Euro). Auch an anderen Börsen konnten Versorger zulegen, nachdem sich die Analysten von Goldman Sachs in einer Studie positiv zum Sektor geäußert haben.

Größter Verlierer waren Wienerberger mit einem Minus von 2,02 Prozent auf 12,12 Euro. Schwach zeigten sich auch einige Immobilienwerte wie CA Immo (minus 1,73 Prozent). Unter den Verlierern fanden sich auch Erste Group mit einem Minus von 1,06 Prozent auf 24,17 Euro.

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