Wiener Börse mit kleinen Gewinnen

Die Wiener Börse hat am Montag mit kleinen Gewinnen geschlossen. Der ATX stieg 0,19 Prozent auf 2.559,94 Einheiten.

Ein ruhiger und umsatzschwacher Handelstag ging damit wenig bewegt zu Ende. Nach leichten Verlusten im Frühhandel und geringen Aufschlägen im Mittagsgeschäft schloss der ATX in der Nähe des Vortagesschlusskurses. Die europäischen Leitbörsen verbuchten überwiegend leichte Zuwächse.

Auf Unternehmensebene lag wieder einmal eine dünne Meldungslage zum heimischen Markt vor. An die Spitze der Kursliste kletterten die Lenzing-Papiere mit einem Zuwachs von 4,26 Prozent. Dahinter zogen Schoeller-Bleckmann um 3,67 Prozent an.

Die schwergewichteten Banken präsentierten verschiedene Vorzeichen. Raiffeisen Bank International erholten sich um 0,72 Prozent auf 25,12 Euro, nachdem die Titel zur Wochenmitte um mehr als sechs Prozent eingeknickt waren. Erste Group mussten ein Minus von 0,21 Prozent auf 26,08 Euro hinnehmen.

Strabag-Anteilsscheine beendeten den Handelstag mit plus 1,11 Prozent bei 22,75 Euro. Der russische Oligarch Oleg Deripaska will beim österreichischen Baukonzern wieder auf 25 Prozent plus eine Aktie aufstocken und hat dies vorsorglich bei der Bundeswettbewerbsbehörde in Wien angemeldet.

OMV zogen um 1,67 Prozent auf 31,05 Euro an. Die Analysten der Erste Group senkten ihr Kursziel für die Aktien des Mineralölkonzerns von 43,0 auf 39,5 Euro. Das Votum lautet aber weiterhin "Buy".

Flughafen Wien gewannen nach Passagierzahlen unwesentlich um 0,09 Prozent an Höhe. Der Airport hat im Mai mit 2,05 Mio. Passagieren um 4,0 Prozent mehr Fluggäste als ein Jahr zuvor befördert.

Buwog ermäßigten sich um 0,28 Prozent auf 14,25 Euro. Die RCB startete die Bewertung der Immoaktie mit der Empfehlung "Hold" und errechnete ein Kursziel von 15 Euro.