Wiener Börse schließt etwas fester

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei schwachem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 0,99 Prozent auf 2.020,69 Einheiten.

Marktbeherrschendes Thema war wieder einmal die europäische Schuldenkrise. Für eine etwas aufgehellte Stimmung am Markt sorgte die zunehmende Hoffnung auf baldige Fortschritte im Fall Griechenlands. Die Nachricht, dass die Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit Italiens um eine Stufe reduziert hat, sorgte hingegen in der Früh nur kurzfristig für Unsicherheit.

Unter den Indexschwergewichten zeigten sich Andritz (plus 3,41 Prozent auf 66,14 Euro), Wienerberger (plus 1,61 Prozent auf 9,06 Euro) und voestalpine (plus 2,57 Prozent auf 23,55 Euro) gut gesucht. Auch Raiffeisen gingen mit einem moderaten Zuschlag von 0,31 Prozent auf 22,90 Euro aus dem Handel. Im Plus schlossen nach einem schwachen Nachmittagshandel auch Erste Group (plus 0,66 Prozent auf 19,80 Euro). Am Montag mussten die Titel fast sechs Prozent einbüßen.