Wiener Börse schließt vor Fed-Sitzung leichter

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Die Wiener Börse hat am Dienstag mit Abschlägen geschlossen. Der ATX fiel 15,7 Punkte oder 0,62 Prozent auf 2.498,85 Einheiten.

Nervosität vor der Zinssitzung der US-Notenbank Fed belastete den ATX und die europäischen Märkte, hieß es aus dem Handel. Heute Abend beginnt die zweitägige Sitzung der US-Währungshüter bei der über das milliardenschwere Anleihenkaufprogramm beraten wird. Spekuliert wird über ein Zurückfahren der monatliche Anleihen- und Immobilienpapierkäufe um 10 Mrd. Dollar. Derzeitig Kauf die Fed jeden Monat Wertpapiere um 85 Mrd. Dollar um die US-Wirtschaft zu stützen.

Gute Konjunkturdaten aus Deutschland blieben ohne nennenswerten Effekt für den heimischen Aktienmarkt. Die ZEW-Konjunkturerwartungen stiegen im September verglichen mit August um 7,6 Punkte auf 49,6 Zähler, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte.

Im prime market standen die Aktien von AT&S im Fokus. Der Leiterplattenhersteller hatte heute von einer Kapitalerhöhung mit einem Volumen von rund 120 Mio. Euro berichtet. Damit soll unter anderem der Aufbau der Produktion von IC-Substraten als neuer Geschäftszweig finanziert werden. Der weltgrößte Chiphersteller Intel plant Konzernangaben zufolge sich an der Kapitalerhöhung zu beteiligen. Zu Handelsschluss stand ein dickes Minus von 11,56 Prozent zu buche.

Die beiden Bankwerte notierten ebenfalls schwächer. Erste Group büßten 1,96 Prozent ein. Raiffeisen verloren 1,02 Prozent.

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