Wiener Rentenmarkt im Späthandel ohne Bewegung

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Der Wiener Rentenmarkt hat sich am Dienstagnachmittag kaum bewegt. Alle Bundesanleihen fielen minimal, nur die kurzfristigste Anleihe blieb unverändert.

Österreich hat sich am Dienstag heute erneut zu historisch niedrigen Zinsen rund 1 Mrd. Euro vom Kapitalmarkt besorgt. Die Nachfrage bei der Aufstockung von zwei bereits in Umlauf befindlichen Bundesanleihen sei enorm gewesen, sagte ÖBFA-Chefin Martha Oberndorfer.

Die heute Nachmittag veröffentlichte US-Handelsbilanz hatte kaum Auswirkungen auf den heimischen Rentmarkt. Das Defizit in der US-Handelsbilanz hat sich im März verringert. Im Vergleich zum Vormonat ist es um 3,6 Prozent auf 40,4 Milliarden Dollar gesunken. Analysten hatten jedoch einen noch stärkeren Rückgang auf 40,0 Milliarden Dollar erwartet.

Diese Woche wird die am Donnerstag anstehende Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Fokus stehen. Große Bewegungen werden im Vorfeld der EZB- Zinsentscheidung nicht erwartet. Die Ukraine-Krise lässt Anleger weiter zögern. Da keine weiteren Datenveröffentlichungen diese Woche anstehen, wird eine ruhige Woche erwartet.

Heute um 16:10 Uhr notierte der marktbestimmende Juni-Kontrakt des Euro-Bund-Future an der Eurex Deutschland in Frankfurt mit 144,64 um 16 Ticks unter dem letzten Settlement von 144,66. Das bisherige Tageshoch lag bei 144,78, das Tagestief bei 144,41. Die Tagesbandbreite umfasst bisher also 37 Basispunkte. Der Handel verläuft bei sehr schwachem Volumen. In Frankfurt wurden bisher etwa 362.605 Juni-Kontrakte gehandelt.

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