Wiener Rentenmarkt im Späthandel schwächer

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Der Wiener Rentenmarkt präsentierte am Dienstagnachmittag für alle Bundesanleihen eine erhöhte Rendite.

Im Vergleich haben die amerikanische Staatsanleihen auf neue US-Inflationszahlen ebenfalls mit einem spürbaren Renditeanstieg reagiert. Nach neuen Regierungszahlen erhöhte sich die Inflation im Mai auf 2,1 Prozent. Das ist der höchste Stand seit eineinhalb Jahren.

Sollte sich die Entwicklung fortsetzen, könnte die Notenbank Fed unter Zugzwang geraten, die für kommendes Jahr erwartete Zinswende vorzuziehen. Nach teilweise ernüchternden US-Wirtschaftsdaten entscheidet die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) am Mittwoch über ihren künftigen geldpolitischen Kurs. An den Finanzmärkten weltweit wurde gerätselt, ob die Fed trotz des Konjunktureinbruchs im ersten Quartal daran festhält, ihre milliardenschweren Anleihekäufe zur Stützung der Wirtschaft weiter zu reduzieren. Außerdem erhoffen sich Analysten neue Hinweise darauf, wie lange die Fed weiter an ihrer Nullzinspolitik festhält.

Um 16.15 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit Juni-Termin, mit 145,28 um 42 Basispunkte unter dem Schluss-Stand vom Vortag (145,70). Heute Früh notierte der Rentenfuture mit 145,42. Das Tageshoch lag bisher bei 145,72, das Tagestief bei 145,21, die Tagesbandbreite umfasst damit bisher 51 Basispunkte. In Frankfurt wurden bisher etwa 408.319 Juni-Kontrakte gehandelt.

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