Wienerberger kommt nur langsam aus der Krise

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Die Baustoffbranche kommt in Osteuropa nach Ansicht des österreichischen Ziegelherstellers Wienerberger nur langsam aus der Krise. "Wir sind in einer Periode von nur geringem Wachstum. Das Marktumfeld ist schwierig, vor allem im Osten, und ich sehe keine Verbesserung", sagte Heimo Scheuch, Chef des weltgrößten Ziegelherstellers.

Die Baustoffbranche kommt in Osteuropa nach Ansicht des österreichischen Ziegelherstellers Wienerberger nur langsam aus der Krise. "Wir sind in einer Periode von nur geringem Wachstum. Das Marktumfeld ist schwierig, vor allem im Osten, und ich sehe keine Verbesserung", sagte Heimo Scheuch, Chef des weltgrößten Ziegelherstellers.

Die Wirtschaftskrise sei noch nicht aus den Köpfen. "Man ist vorsichtig wegen der Zinsen und der Währungen und schaut auf sein eigenes Geld. Und im Gegensatz, was gesagt wird, sind die Banken zurückhaltend bei Krediten", sagte Scheuch.

In Osteuropa, vor der Krise Wachstumstreiber, sieht Scheuch daher noch schwierige Quartale vor sich. In Ungarn, Bulgarien und Rumänien blieben die Verkaufsmengen und Preise unter Druck. Ungarn liege derzeit beim Wohnbau 70 Prozent unter dem Rekordjahr von 2006. Der Weg dahin zurück werde sehr langwierig.

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