Zyperns Bankenkrise belastet Europas Börsen klar

Europas Leitbörsen haben am Dienstag im Zuge der Bankenkrise in Zypern einheitlich klar in der Verlustzone geschlossen. Der Euro-Stoxx-50 verbilligte sich um 1,24 Prozent auf 2.671,96 Zähler.

Ein europäischer Branchenvergleich verdeutlichte die herben Verluste für den Bankensektor im Zuge der Bankenkrise in Zypern, der entsprechende Sektorindex verlor deutliche 3,98 Prozent. Auch unter den Einzelwerten im Euro-Stoxx-50 gab es klare Abschläge für zahlreiche Bankwerte, die deutlichsten für BBVA (minus 4,78 Prozent auf 7,23 Euro), Banco Santander (minus 3,64 Prozent auf 5,62 Euro), Societe Generale (minus 3,92 Prozent auf 27,84 Euro), BNP Paribas (minus 4,20 Prozent auf 40,96 Euro) und Deutsche Bank (minus 4,35 Prozent auf 32,01 Euro).

Stärkste Aktie des Handelstages waren Philips, die um 2,02 Prozent auf 23,47 Euro dazugewannen. Ebenso trotzten Unilever (plus 0,76 Prozent auf 31,34 Euro) und Siemens (plus 0,73 Prozent auf 84,67 Euro) der Belastung im Zuge der Verwirrung um Zypern.