Geheim-Report
So wirkt sich die Impfung auf die Inzidenz aus
Experten und Regierung sind sich einig: Die Corona-Impfungen sind der einzige Weg zurück zur Normalität. Im Kampf gegen Mutationen und überlastete Intensivkapazitäten ist der Zeitfaktor dabei entscheidend. Dass sich die Impfungen bereits jetzt auf die Inzidenz auswirken, zeigt ein aktueller Report, der oe24 vorliegt.
Bisher haben in Österreich 1.279.1433 Menschen zumindest eine Impfdosis erhalten. Besonders hoch ist der Anteil der Geimpften bei den Über-85-Jährigen, wo bereits fast zwei Drittel zumindest einmal geimpft wurden. In dieser Altersgruppe ist die 7-Tages-Inzidenz mit 110 bereits am geringsten (Gesamtbevölkerung 237). Positiv ist dabei auch die Entwicklung auf den Intensivstationen. Waren im Dezember 2020 noch 21% aller Intensivpatienten über 80, sind es nun nur noch 15. In Tirol, Salzburg und der Steiermark gibt es derzeit fast gar keine Über-80-Jährigen mehr, die wegen Corona auf einer Intensivstation behandelt wurden.
Im Report sind auch deutlich regionale Unterschiede erkennbar. Die Steiermark und das Burgenland setzen am stärksten auf die Impfung der über 85-Jährigen und konnten dadurch die Infektionszahlen in dieser Altersgruppe auch senken. In Niederösterreich wurden hingegen erst 56 Prozent der Über-85-Jährigen geimpft, was eine Inzidenz von 184 zur Folge hat.
Impf-Effekt im Bezirk Schwaz
Einen Impf-Effekt sieht man auch bereits im Bezirk Schwaz, der bekanntlich vor drei Wochen durchgeimpft wurde. Im Tiroler Bezirk, der lange als Problemfall galt, ging die Zahl der Neuinfektionen bereits kontinuierlich zurück. Mit einer Inzidenz von 127 gehört Schwaz inzwischen zu den sichersten Bezirken Österreichs. An diesem Wochenende sollen alle Bürger nun die zweite Impfung erhalten.
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