Lenovo ThinkPad X1 "Fold"
Erstes Notebook mit faltbarem Display
Als erste Geräte mit faltbarem Display wurden bisher Smartphones vorgestellt, die sich zu einem Tablet aufklappen lassen - Lenovo denkt jetzt mit einem Notebook eine Nummer größer. Das nun präsentierte Modell aus der Reihe ThinkPad X1 ("Fold") hat aufgefaltet einen Bildschirm mit einer Diagonale von 13,3 Zoll (rund 33,8 cm). Damit hat der chinesische Konzern sein Versprechen aus dem Jahr 2017 gehalten. Denn schon damals wurde ein Notebook mit faltbarem Display angekündigt.
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OLED und 2K
Der mobile Rechner, dessen endgültige Bezeichnung noch nicht bekanntgegeben wurde, hat keine Hardware-Tastatur, dafür füllt das Display die gesamte Oberfläche aus. Der flexible OLED-Screen wurde gemeinsam mit LG entwickelt und bietet eine 2K-Auflösung.
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Weitere technische Daten (Prozessor, Speicher, Anschlüsse, etc.) hat der chinesische Computer-Spezialist noch nicht verraten. Einige Anwendungsbeispiele wurden aber bereits beschrieben. So sollen die Besitzer das flexible Gerät in einem Buch-Modus zum Lesen und Surfen nutzen können, sich übersichtlich über Mails und Social-Media-Neuigkeiten informieren können, per Stifteingabe Notizen hinzufügen können oder das ThinkPad X1 ("Fold") einfach zur Unterhaltung (Videos, Musik, etc.) verwenden.
Lenovo stellt einen Marktstart für das Jahr 2020 in Aussicht. Über einen möglichen Preis hält sich das Unternehmen noch bedeckt.
Faltbare Smartphones
Bisher haben Samsung und Huawei Auffalt-Smartphones präsentiert. Das rund 2.000 Euro teure Galaxy Fold von Samsung sollte sogar schon Ende April in den Handel kommen, der Marktstart wurde jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben, nachdem bei US-Journalisten mehrere Testgeräte kaputtgingen. Das weckte auch Zweifel daran, inwiefern die Gerätekategorie technisch ausgereift ist. Huawei will sein Mate X im Sommer 2019 in den Handel bringen - zum Preis von 2.300 Euro.
>>>Nachlesen: Debakel: Marktstart von Galaxy Fold gestoppt
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Huawei Mate X im Kurzcheck
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