Dunkle Gefahr?

Darum will Kalifornien bald vor Kaffee warnen

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Weiß Kalifornien etwas, das wir nicht wissen?

Waschechte Kaffeetrinker lassen sich von ihrem Konsum nicht abbringen. Noch so viele Gesundheitsexperten und Ernährungstrends können bekunden, dass er süchtig und unausgeglichen macht und für den Darm ein falscher Freund ist – Kaffee gehört zu ihrer Lebenskultur. Das könnte sich jedoch bald ändern und der rituell-romantische Kaffeegenuss bald sein Ende finden, zumindest in Kalifornien.

Warnung vor Kaffee
Eine Nonprofit-Organisation in Kalifornien will eine radikale Neuerung durchbringen und hat dabei gute Chancen. Bereits seit ein paar Jahren läuft ein Verfahren, das Kaffeegiganten wie Starbucks dazu bringen will, Warn-Etiketten auf jedem Kaffeebecher anzubringen. Der Grund für diesen Vorstoß sind die in Kaffee enthaltenen Acrymalide. Die chemischen Verbindungen entstehen bei Überhitzung von stärkehaltigen Lebensmitteln und sind als krebserregend klassifiziert.

Die gefährlichen Stoffe entstehen (unter anderem) durch Rösten von Kaffeebohnen und landen im fertigen Kaffee. Die Kaffeeindustrie streitet das Vorhandensein der Acrymalide nicht länger ab, argumentiert aber, dass sie nur in sehr geringen Mengen im Endgetränk nachweisbar seien. Die Initiatoren sehen gefährliche Auswirkungen für Langzeit-Kaffeejunkies und verlangen daher die Warnung an allen Tassen – zum Schutz der Verbraucher. Ein finales Gerichtsurteil könnte also zur Folge haben, dass Starbucks & Co alle Becher mit einer „Krebswarnung“ bedrucken müssen.

Würde Sie eine entsprechende Warnung abschrecken? Während Sie überlegen, verraten wir Ihnen ein paar Fakten zu Kaffee, die Sie vielleicht noch nicht kannten:

Ihr Lieblingsgetränk genauer betrachtet 1/5

Kaffee ist ein Stimulator, der unser Gehirn „aufwachen“ lässt

Der wohl offensichtlichste Effekt von Kaffee ist die Wachheit, die wir gleich nach dem Trinken verspüren. Das Koffein wandert gleich nach dem Trinken zum Gehirn und stoppt unser Müdigkeitsgefühl. Rezeptoren, an denen sich der Stoff Adenosin, welcher für unsere Schlafgewohnheiten und Müdigkeitsgefühle verantwortlich ist, normalerweise dranhängt, werden blockiert. Das Gehirn gewöhnt sich an das Koffein und der Effekt wird abgeschwächt. Man muss nun mehr trinken, um den gleichen Effekt zu bekommen.
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