Bin ich gefährdet?
Bluthochdruck
Prähypertonie - Studien zeigen, dass bereits ein leicht erhöhter Blutdruck eine Gefahr darstellen kann. Wie Sie richtig vorbeugen, lesen Sie hier! Plus: Der große Risiko-Selbsttest.
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Vorstufe Prähypertonie
Dass Bluthochdruck (Hypertonie) eine große Gefahr darstellt, ist der Mehrheit durchaus bewusst. So bezeichnen in Umfragen rund 100 Prozent Hypertonie als ernst zu nehmende Krankheit, dabei kennen lediglich um die 50 Prozent ihre Blutdruckwerte – das Gefährliche: Der oft symptomlose Bluthochdruck bleibt unbemerkt. Doch auch vermeintlich „leicht erhöhte Werte“ sind alles andere als auf die leichte Schulter zu nehmen – eine Diskussion, die amerikanische Forscher ins Rollen gebracht haben. So bezeichnen sie Blutwerte, die systolisch zwischen 120 und 139 mmHg und diastolisch zwischen 80 und 89 mmHg liegen, als prähypertensiv – eine Vorstufe der arteriellen Hypertonie. Hierzulande bewegen sich die Blutdruckwerte der meisten Erwachsenen in diesem Bereich. Doch ist es richtig, einen Zustand, der für die Mehrheit der Bevölkerung gilt, als Krankheitsvorstufe zu deklarieren? Ja, denn Langzeitbeobachtungen belegen, dass der Blutdruck bei etwa 40 Prozent innerhalb von zehn Jahren weiter steigt und sich daraus eine manifestierte Hypertonie entwickelt. Zudem ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich höher als bei Menschen mit einem Blutdruck von unter 120/80 mmHg. Denn Studien zeigen, dass Herz und Gefäße bei prähypertensiven Blutdruckwerten schneller altern.
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