Schicksalsschlag

Erste Worte zur Tragödie um Matthias Reim: Nach der Fehlgeburt „haben wir gemeinsam geweint“

Nach einer geheimen Schwangerschaft müssen Matthias Reim und seine Ehefrau Christin Stark einen schweren Schicksalsschlag verkraften: Das Paar verlor sein zweites gemeinsames Kind bereits in der achten Woche durch eine Fehlgeburt. 

Es hätte ihr zweites gemeinsames Wunder werden sollen. Doch der Traum von einem Geschwisterchen für die dreijährige Tochter Zoe endete für Matthias Reim (68) und Christin Stark (36) bereits im Jänner auf tragische Weise. Die Sängerin erlitt in der achten Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt – ein Erlebnis, das das Paar bis jetzt bewusst für sich behalten hat. Nun brechen sie ihr Schweigen und sprechen mit BILD über den schmerzhaften Verlust.

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„Es war eine Überraschung“

Dass sie noch einmal Eltern werden könnten, war für das Schlager-Paar zwar immer vorstellbar, die tatsächliche Schwangerschaft kam dann aber doch unverhofft. „Wir hatten uns die Möglichkeit eines zweiten Kindes immer offengelassen, aber als ich dann schwanger wurde, war es doch eine Überraschung. Auch wenn es gar nicht in unsere aktuellen beruflichen Pläne passte, haben wir uns gefreut, ein weiteres gemeinsames Kind zu bekommen“, schildert Christin Stark die anfängliche Freude.

Matthias Reim und Gattin Christin Stark.

Matthias Reim und Gattin Christin Stark.

© Getty Images

Notfall im Jänner

Die Situation kippte laut den Schilderungen der 36-Jährigen innerhalb kürzester Zeit. Was mit einem flauen Gefühl begann, wurde an einem Abend im Jänner zum medizinischen Notfall: „An einem Abend im Jänner wurde mir zu Hause plötzlich schlecht und schwindelig, ich bekam starke Schmerzen und Blutungen. Ich habe mich dann ins Krankenhaus fahren lassen“, erinnert sich die Sängerin. Während Matthias Reim bei der gemeinsamen Tochter blieb, erhielt Christin im Krankenhaus die traurige Gewissheit. „In der Klinik bekam ich Infusionen, und man sagte mir, dass ich eine Fehlgeburt erlitten habe. Da war ich in der achten Woche. Ich war am Boden zerstört.“

 


 

Ein Video gegen den Schmerz

Noch im Krankenbett griff Christin Stark zum Handy, um ihre Emotionen festzuhalten. „Ich habe dann dieses Video im Krankenhausbett aufgenommen, weil in mir so eine Explosion an Gefühlen war. Ich wollte meinen Schmerz einfach teilen und damit vielleicht auch andere Frauen ansprechen, denen es wie mir ergeht.“

Für Matthias Reim war die Zeit der Ungewissheit und der darauffolgende Abschied ein Moment tiefster Ohnmacht. Er fühlte sich laut eigenen Angaben „furchtbar machtlos“, da Christin die physische und psychische Belastung unmittelbar tragen musste. Der Moment der Heimkehr aus dem Spital bleibt für beide unvergessen: „Als Christin aus der Klinik kam, nahmen wir uns in die Arme und haben beide geweint. Wir mussten von unserem Kind Abschied nehmen, das leider nie das Licht der Welt erblicken durfte.“

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