Kinderbluttrinkende Amerikaner?
Jetzt verbreitet auch noch Sido Verschwörungstheorien
Nach der Aufregung um Xavier Naidoo sorgt nun ein weiterer deutscher Musiker für großen Wirbel. Rapper Sido spricht in einem Interview über „Kinder, die auf unerklärlicherweise Weise“ und Amerikaner, die „Kinderblut trinken“. Die Aussagen des 39-Jährigen erinnern dabei eindeutig an die sogenannte „QAnon“-Verschwörungstheorie, die zuvor auch schon Naidoo verbreitet hatte.
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"Kinder verschwinden"
Seine wirren Ideen teilt Sido im YouTube-Format „Ali therapiert“ von Ali Bumaye. Dort philosophieren die beiden Rapper zunächst darüber, ob Harald Juhnke wirklich an seinem Konsumverhalten gestorben sei. Dann fängt Sido aber davon an, von Kinderblut zu reden. „Dass Kinder auf unerklärliche Weise verschwinden und man die nicht wiederfinden kann.“, so der Rappe. „Da sind so Dinge und sehr reiche, sehr mächtige Leute, die sich daran irgendwie, keine Ahnung, was sie damit machen, aber ich glaube schon daran, dass so was sein kann.“ Die Anhänger der „QAnon“-Theorie glauben daran, dass die USA unter einer Schattenregierung stünden und Blut von entführten Kindern trinken.
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"Sonst setzen mit die Leute einen Alahut auf"
Sido spricht dann auch über Naidoo. „Xavier ist ja aus der Frankfurt-Ecke. Dort haben mit schon Menschen erzählt, dass sie auch schon Kontakt mit so Leuten hatten und komische Fragen gestellt bekommen haben, die denen klargemacht haben, es gibt so etwas“, erzählt der Rapper weiter. Dabei greift Sido auch eine alte antisemitische Legende auf.“ Rotschild hat früher einen Sohn nach Frankfurt geschickt, einen nach Wien geschickt und die haben angefangen, da ihr Geschäft zu machen. Deswegen ist Frankfurt auch eine Börsenstadt.“
Seine wirren Aussagen beendet Sido dann mit dem Satz: „Ich will nicht tief darüber reden, nachher setzen die Leute mir einen Aluhut auf.“
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