OP-Pfusch
Gina-Lisa Lohfink droht Leben unter Schmerzen
Es sollte der Traum vom perfekten Körper sein, doch er endete in einem medizinischen Albtraum: Im Jahr 2023 unterzog sich TV-Persönlichkeit Gina-Lisa Lohfink in der Türkei einer Po-Vergrößerung. Nach schweren Komplikationen kämpft die 39-Jährige bis heute mit dramatischen gesundheitlichen Folgen – und einer erschreckenden Langzeitprognose.
Wenn das Schönheitsideal zur Lebensgefahr wird
Gina-Lisa Lohfink (39) wollte sich einem sogenannten "Brazilian Butt Lift" unterziehen, einem ohnehin risikoreichen Eingriff zur Vergrößerung des Gesäßes. Doch bei der Operation in der Türkei ging etwas fatal schief: Das injizierte Kunststoffgel wanderte in ihre Beine und löste dort schwere Entzündungen aus. Zeitweise stand sogar die Amputation eines Beines im Raum.
Obwohl eine Notoperation mittlerweile das Schlimmste verhindern konnte, ist der Leidensweg der Reality-Darstellerin noch lange nicht vorbei. "Ich habe so starke Schmerzen, das kann ich gar nicht in Worte fassen", gestand die 39-Jährige sichtlich gezeichnet im Interview mit RTL. Bis heute tritt eine Mischung aus Blut und Eiter aus ihrem Bein aus, weshalb sie auf die dauerhafte Einnahme von Antibiotika und starken Schmerzmitteln angewiesen ist.
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Schock-Prognose: "Ihr Leben lang zu kämpfen"
Zwar konnten mittlerweile rund 95 Prozent des Materials operativ entfernt werden, doch der Rest stellt eine permanente Bedrohung dar. Gegenüber RTL erklärte ihr behandelnder Arzt, Dr. Andreas Dorow, dass das Material niemals zu "100 Prozent aus ihrem Körper" entfernt werden könne. Der Mediziner fand drastische Worte für den Zustand der Patientin: "Es gibt auch noch die Gefahr, dass sie ihr Bein verliert. Das ist ein ganz, ganz schwieriger und wirklich medizinisch extrem gefährlicher Fall."
Die Prognose für das Model, das vor den zahlreichen Beauty-Eingriffen noch völlig anders aussah, ist erschütternd: "Wahrscheinlich wird die arme Gina damit ihr Leben lang zu kämpfen haben, weil es wahrscheinlich nie ganz restlos zu entfernen ist", so Dr. Dorow. Das verbliebene Gel ist mit Bakterien durchsetzt, die für Antibiotika kaum erreichbar sind und immer wieder neue Entzündungsherde bilden. Im schlimmsten Szenario droht eine lebensgefährliche Sepsis (Blutvergiftung). Dass es sich hierbei nicht um eine Inszenierung handelt, stellte der Arzt unmissverständlich klar: Das sei kein "Dramatisieren", sondern die brutale "Wahrheit".
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Ein eindringlicher Appell an die Öffentlichkeit
Trotz des persönlichen Schmerzes hat sich Gina-Lisa Lohfink bewusst dazu entschieden, mit ihrer Krankengeschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. Ihr Ziel ist es, Aufklärung zu betreiben: "Ich kann damit halt Frauen, Mädchen, Männern, egal wer was macht, warnen, schützen."
Diesem flammenden Appell schließt sich auch ihr Arzt Dr. Andreas Dorow an, der vor billigen oder unüberlegten Eingriffen warnt: "Seid vorsichtig und lasst euch gar nichts irgendwo, weder ins Gesicht noch sonst wo, einspritzen, was nicht hundertprozentig wieder auflösbar ist."
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