Es war ein überraschendes Comeback, über das oe24 bereits berichtete. Jetzt verrät der Sänger, wie es nach seiner Reha wirklich weitergeht.
Die Volksmusikwelt atmet auf: Norbert Rier (65), das unverkennbare Gesicht der Kastelruther Spatzen, ist zurück im Rampenlicht. Hinter dem Sänger liegt ein bittrer Leidensweg. Fast ein halbes Jahr lang musste er pausieren, nachdem ihn im Juli vergangenen Jahres ein Schlaganfall ereilt hatte. Im Oktober folgte eine schwere Operation, bei der ihm eine neue Herzklappe eingesetzt wurde, gefolgt von einer intensiven Zeit in der Rehabilitation.
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Überraschungs-Auftritt in Bayern
Während sein Sohn Alexander Rier (41) ihn zuletzt würdig vertreten hatte, übernahm der Papa am Donnerstag, den 26. Februar, in der bayerischen Stadt Hof völlig unerwartet wieder selbst das Mikrofon. Das Publikum, das von der Rückkehr ihres Idols im Vorfeld nichts geahnt haben soll, reagierte elektrisiert.
„Musik ist die beste Medizin“
Der Empfang hätte herzlicher nicht sein können. „Ich fühle mich recht gut – ich bin zufrieden. Nach dem ersten Lied in Hof sind die Leute aufgestanden. Es war sehr emotional“, schilderte ein sichtlich gerührter Rier gegenüber der Sonntagszeitung „Zett“. Auch gegenüber der „Bild“ fand der Südtiroler dankbare Worte für das „Green Light“ seiner Ärzte. Er sei überwältigt von der Wärme und Unterstützung gewesen, die ihm entgegengebracht wurde.
Lektion gelernt: Weniger Vollgas, mehr Familie
Die schwere Erkrankung hat beim Vollblutmusiker Spuren hinterlassen – vor allem in seiner Lebenseinstellung. „Immer nur Vollgas, das geht nicht“, zeigte sich der 65-Jährige während seiner Genesung einsichtig. Er habe gelernt, besser auf die Signale seines Körpers zu hören.
Ein großer Rückhalt war dabei seine Ehefrau Isabella, mit der er seit 1983 verheiratet ist. Neben der Musik gab es für den vierfachen Vater ohnehin nur ein großes Ziel für die Genesung: Endlich wieder ohne Beschwerden mit seinen Enkelkindern herumtollen zu können. Nach dem gelungenen Auftritt in Hof scheint diesem Familienglück nun nichts mehr im Wege zu stehen.