In der aktuellen Dschungelcamp-Staffel schweigt Gil Ofarim (43) zu seinem Davidstern-Skandal. Doch nun spricht sein Anwalt Dr. Alexander Stevens darüber und nennt zum ersten Mal die Schmerzensgeld-Summe.
2021 postete Gil Ofarim auf Instagram ein Video, in dem er einen Hotelmitarbeiter beschuldigt, ihn antisemitisch beleidigt zu haben. Der Mann habe den Musiker aufgefordert, seine Davidstern-Kette abzulegen. Der Mitarbeiter ging gegen den Vorwurf juristisch vor.
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Im November 2023 legte Ofarim vor dem Landesgericht Leipzig ein Geständnis ab. Seine Anwälte haben ihn zu diesem Schritt gedrängt. Das Verfahren wurde ohne Urteil, damit ohne Vorstrafe, gegen eine Zahlung von 10.000 Euro eingestellt.
40.000 Euro Schmerzensgeld an Manager
Ofarim zahlte die Summe neun Monate nach Verfahrensende an die israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig und den Trägerverein des Hauses der Wannseekonferenz. An den Hotelmanager muss er Schmerzensgeld zahlen. Sein Leben sei durch seine Lüge fast ruiniert worden.
Bisher hat der Betroffene das Geld nicht erhalten. Ofarim hatte es nicht, so sein Anwalt in einem Instagram-Live-Video. Er gibt auch die Summe preis. Der Musiker muss an den Manager 40.000 Euro zahlen. Das Schmerzensgeld soll von seiner Dschungelcamp-Gage bezahlt werden. Laut der "Bild" beträgt die mindestens 275.000 Euro.
Stevens erklärt: "Er hat dem Hotelmitarbeiter ein angemessenes, aber durchaus üppiges Schmerzensgeld in Aussicht gestellt und sich verpflichtet, es zu bezahlen. (...) Es waren 40.000 Euro – und das ist Geld, das er zu diesem Zeitpunkt nicht hatte. Jetzt kann man eins und eins zusammenzählen, warum dieses Dschungelcamp nicht nur Fluch, sondern auch Segen sein kann."