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ZDF-Eklat: Schlager-Urgestein Roberto Blanco führt Moderatorin vor!

Mit einer Mischung aus Lässigkeit und unbeirrbarem Geschäftssinn verwandelte Schlager-Legende Roberto Blanco sein jüngstes ZDF-Interview kurzerhand in eine exzentrische Soloshow. 

Er ist das personifizierte „Ein bisschen Spaß muss sein“ der deutschen Unterhaltungskultur, doch bei seinem jüngsten Gastspiel im ZDF-Magazin „Volle Kanne“ strapazierte Roberto Blanco das amüsierte Lächeln seiner Gastgeberin bis an die Belastungsgrenze. Der mittlerweile 88-jährige Grand Seigneur des Schlagers demonstrierte eindrucksvoll, dass er im hohen Alter nicht mehr gedenkt, sich profanen Interview-Etiquetten zu beugen.

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Das Zepter der Selbstvermarktung

Moderatorin Nadine Krüger fand sich unvermittelt in der Rolle einer Statistin wieder, als Blanco mitten im Gespräch – beinahe staatstragend – einen Spickzettel zückte. Während Krüger charmant versuchte, Details über seine bevorstehenden Auftritte im Dessauer Theater von Dieter Hallervorden zu erfahren, verfolgte Blanco eine gänzlich eigene Agenda. Unbeirrt von den Einwürfen der Moderatorin referierte er über sein neues Album „Enjoy“, als befände er sich in einer konzertanten Werbesendung.

Die sichtlich verdutzte Krüger konnte sich die sarkastische Replik nicht verkneifen: „Machst du hier eine Dauerwerbesendung?“ Doch Blanco, ein Routinier der Selbstdarstellung, konterte schelmisch unter seinem unverwüstlichen Lächeln: „Du hast gefragt, was ich vorhabe.“

 


 

Eine Moderatorin kapituliert vor dem Charme-Bolzen

Es folgte ein amüsantes Lehrstück in Sachen Ignoranz. Während Krüger mehrfach versuchte, das Gesprächszepter zurückzuerobern und versicherte, über seine Termine bestens im Bilde zu sein („Du kannst auch mit mir einfach sprechen“), quittierte Blanco dies lediglich mit einem gönnerhaften „Achso, du weißt Bescheid, bravo“, um sogleich in seinen Monolog zurückzukehren. Erst nach geraumer Zeit bequemte sich die Legende, tatsächlich auf die Fragen zu Hallervorden zu antworten.

Ein textiles Bekenntnis zu Heidi Klum

Neben Blancos rhetorischer Eigenwilligkeit stach ein modisches Detail ins Auge, das beinahe so laut schrie wie seine Pointen: Eine knallrote Basecap mit dem Logo „HeidiFest“. Dabei handelt es sich um ein Souvenir jener exklusiven Sause, die Heidi Klum im vergangenen Jahr im Münchner Hofbräuhaus gab. Dass Blanco das textile Werbegeschenk aus der „Goodie-Bag“ mit solcher Verve – sogar bei einer Dokumentarfilm-Premiere in Kitzbühel – spazieren führt, zeugt von einer bemerkenswerten Treue zu seiner prominenten Freundin.

Ein Auftritt, der einmal mehr bewies: Roberto Blanco spielt nach seinen eigenen Regeln.

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