Serien-Star privat

Hannah Waddingham: So machte die "Ted Lasso"-Ikone Schluss mit Wechselbeschwerden

„Schluss mit dem Tabu Menopause!“, findet auch „Ted Lasso“-Star 
Hannah Waddingham, die nun offen über ihre Wechseljahre spricht. Im August startet sie als Fußball-Queen durch.  

Sie beweist einmal mehr, warum sie für so viele Frauen zur Inspiration geworden ist. Im aktuellen Interview mit dem britischen Magazin „Women’s Health“ spricht die britische Schauspielerin Hannah Waddingham ungewöhnlich offen über ein Thema, das vor allem auch in der Film- und Fernseh-Szene allzu gerne tabuisiert wird: die Menopause

Über Brain Fog & Co. erzählt Hannah Waddingham in der aktuellen Ausgabe des britischen Magazins „Women‘s Health“. 

Über Brain Fog & Co. erzählt Hannah Waddingham in der aktuellen Ausgabe des britischen Magazins „Women‘s Health“. 

© David Venni/ Women‘s Health

Brain Fog und emotionale Achterbahnfahrten 

Die 51-Jährige, die man aus Top-Serien wie „Game of Thrones“, „Sex Education“ und „Ted Lasso“ kennt, will nun genau mit diesem Tabu brechen. „Für mein Gehirn ergibt es keinen Sinn, sich dafür zu schämen“, sagt Waddingham im großen Interview, das von einer traumhaften Fotostrecke, in der die Mimin ihren trainierten Body präsentiert, begleitet wird. Dass sie sich jedoch im letzten Jahr keineswegs so wohl in ihrem Körper fühlte, wie sie unter heftigen Konzentrationsproblemen, emotionalen Achterbahnfahrten und dem Druck, trotz allem immer funktionieren zu müssen, litt, erzählt sie jetzt ganz offen.  

Hannah Waddingham (51) fühlt sich jetzt wieder wohl in ihrem Körper. 

Hannah Waddingham (51) fühlt sich jetzt wieder wohl in ihrem Körper. 

© Getty

"Ich will anderen Frauen Mut machen!" 

Besonders wichtig ist ihr dabei die Botschaft, dass die Wechseljahre zum Leben dazugehören und genauso selbstverständlich sind wie das Älterwerden – weshalb sie auch gesellschaftlich ein wichtiges Thema seien. Auf einen gesunden Umgang mit ihrem Körper setzt Waddingham heute, nachdem sie harte Zeiten hinter sich gebracht hat. „Ich hatte das Gefühl, kaum noch produktiv zu sein. Meine Stimmung wurde schlechter, dabei bin ich eigentlich ein optimistischer Mensch“, verrät sie über die Phase, bevor sie ihre Hormone checken und sich durch eine Hormonersatztherapie helfen ließ. Zusätzlich setzt Waddingham auf Bewegung, ausreichend Schlaf und mentale Auszeiten, um sich wieder ausgeglichen zu fühlen. Vor allem möchte sie anderen Frauen Mut machen, offen über Beschwerden zu sprechen, statt sie still zu ertragen.   

Hannah Waddingham im März bei der Stella McCartney-Show in Paris. 

Hannah Waddingham im März bei der Stella McCartney-Show in Paris. 

© Getty

Serien-Queen Waddingham am Weltfrauentag beim Empfang von Königin Camilla. 

Serien-Queen Waddingham am Weltfrauentag beim Empfang von Königin Camilla. 

© Getty

Im August ist sie als Rebecca in "Ted Lasso" zurück - mit einer Frauenmannschaft 

Aber auch beruflich wird man in diesem Jahr noch viel von der Powerlady, die nach acht Jahren Singleleben wieder verliebt ist, hören. Im Juli startet die Netflix-Serie „Ride or Die“, in der Waddingham als Judith ein Doppelleben als Auftragskillerin führt. Auf den August freuen sich schon jetzt Fans der legendären Apple TV+ -Serie „Ted Lasso“. Für ihre Darstellung der schlagfertigen Fußballklubbesitzerin Rebecca Welton gewann sie sogar einen Emmy Award. Und: In der neuen Staffel dreht sich alles um eine Frauenfußballmannschaft, was Hannah Waddingham besonders freut.  

Im August startet wieder „Ted Lasso“, wo Hannah Waddingham neben (v. re.) Jason Sudeikis, Juno Temple und Brendan Hunt  Fußballklubbesitzerin Rebecca spielt.  

Im August startet wieder „Ted Lasso“, wo Hannah Waddingham neben (v. re.) Jason Sudeikis, Juno Temple und Brendan Hunt  Fußballklubbesitzerin Rebecca spielt.  

© Getty

"Seid Herrin über eure eigenes Schicksal" 

Ihre „Rebecca“-Power beweist die Mutter einer 12-jährigen Tochter auf jeden Fall mit ihrem Auftritt in „Women‘s Health“, wo sie Frauen den wichtigen Rat gibt: „Nehmt die Zügel selbst in die Hand. Seid Herrin über euer eigenes Schicksal.“ Egal, ob in der Menopause oder auch sonst im Leben.

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